Gesundheit

BORRELIOSE – Ein Biss und seine jahrelangen Folgen

Die Borreliose oder Lyme-Erkrankung ist die häufigste von Zecken übertragene Infektionskrankheit. Der Erreger verursacht viele mitunter schwerwiegende Symptome, ist aber oft nicht eindeutig diagnostizierbar. Neben der schulmedizinischen Antibiotika-Therapie gibt es auch Wirkungsvolles aus der Natur wie etwa die Artemisia annua.

Quelle: LEBE natürlich Magazin 01/2017 – von Dr. phil. Doris Steiner-Ehrenberger

Langsam spricht es sich herum, dass die Zeckenimpfung vielleicht vor der „FSME-Frühsommer-Meningoenzephalitis“ schützt, gegen den viel häufigeren Borreliose-Erreger jedoch nichts ausrichten kann. Bis zu 30 Prozent der Zecken sollen bei uns diesen Erreger übertragen können. Allerdings ist man nicht ganz sicher, ob nicht auch andere Insekten, etwa Stechmücken oder Bremsen, zu den Überträgern gehören. Borreliose geht auch von der Schwangeren auf das Ungeborene über. Jedenfalls gibt es Betroffene, die nie mit einer Zecke in Berührung gekommen sind und dennoch Borreliose haben. Meist macht die Borreliose durch Muskelentzündungen, Lymphschwellungen oder Gelenksentzündungen zu schaffen, die oft chronisch verlaufen. Schmerzschübe treten mal da, mal dort am Bewegungsapparat auf. Dabei können Borrelien auch richtig gefährlich werden, etwa, wenn sie die Nerven befallen und eine Herzmuskel-, Hirn- oder Gefäßentzündung auslösen. Nicht immer wird der Erreger im Blutbild entdeckt und es gibt auch beschwerdefreie Phasen, wenn die spiralförmige Bakterie sich tief ins Gewebe zurückzieht – dorthin, wo Antibiotika gar nicht hinkommen – um dann unvermutet und plötzlich wieder auszubrechen. Gern mutiert sie auch in eine runde, abgekapselte Form, damit sie vom Immunsystem oder von Medikamenten nicht mehr angreifbar ist.

Der rote Kreis um die Einstichstelle

Typisches Anzeichen einer Borrelien-Infektion nach einem Zeckenbiss ist die Bildung eines roten Kreises rund um die Einstichstelle, die sogenannte Wanderröte. Sie ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass das Immunsystem auf eindringendes Fremdeiweiß reagiert hat. Die Eindringlinge müssen nicht immer Borrelien sein und die Wanderröte muss auch nicht zwingend auftreten bzw. kann sich auch erst nach Monaten entwickeln. Im Gegensatz zur FSME-Infektion, die beim Biss schnell eintritt, muss eine Zecke um Borrelien zu übertragen, zwischen sechs und 48 Stunden Blut saugen. Darum ist es wichtig, Zecken immer so schnell wie möglich zu entfernen, was voraussetzt, dass man sich gründlich untersucht – nach jedem Aufenthalt in der Wiese oder im Wald. Man sollte die Zecke mit einer Zeckenzange herausziehen, nicht drehen und nicht quetschen, auch nicht mit Mitteln wie Öl, Klebstoff usw. behandeln. Es muss verhindert werden, dass die Zecke erbricht, da damit erst recht Borrelien in die Einstichstelle gelangen.

Bluttests nicht aussagekräftig

Erschwerend kommt bei der Borreliose hinzu, dass man sie nicht sicher im Blut diagnostizieren kann. Man kann nur über den Umweg der Antikörperbildung feststellen, ob eine Abwehrreaktion auf Borrelien statt gefunden hat. Wie viele Borrelien aktuell noch vorhanden sind, erfährt man jedoch nicht. Findet man hingegen keine Antikörper, ist das auch nicht wirklich aussagekräftig. Denn das Ergebnis kann falsch negativ sein, wenn trotz Infektion das Immunsystem nicht reagiert hat.

Symptome nicht eindeutig

Interessanterweise sind die vielfältigen Symptome dieselben, die auch bei einer Schwermetallbelastung auftreten, weshalb eine Unterscheidung der Ursache der Beschwerden schwierig ist. Zusätzlich werden bei den Betroffenen regelmäßig auch noch weitere Infektionen durch Co-Erreger wie Babesien, Kokzidien, Erlichien, Rickettsien, Bartonella oder eine Candida Pilz-Infektion sowie Übersäuerung festgestellt. Das bedeutet, der Organismus ist mehrfach belastet und nicht eigenständig ausreichend handlungsfähig. Er muss ganzheitlich saniert werden, indem entsäuert, ausgeleitet und die Darmflora neu besiedelt wird. Außerdem ist anzunehmen, dass angesichts der vielen Symptome so manche diagnostizierte Erkrankung wie Multiple Sklerose, Rheuma, Reizdarm oder Fibromyalgie in Wahrheit eine Borrelien-Infektion sein kann.

> Symptome bei Borreliose
Wanderröte, Ermüdung, Erschöpfung, Fieber, Hitzewallungen, Gelenkssteife, Gelenksentzündung, wandernde Gelenksschmerzen, Muskel-, Bauch-, Brust-, Hals-, Kieferschmerzen, Herzklopfen, Übelkeit, Durchfälle, Schlafstörungen, Frösteln, Nachtschweiß, geschwollene Drüsen, Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisstörung, Nervosität und Stimmungsschwankungen, Depression, Benommenheit, Rückenschmerzen, verschwommenes Sehen und Augenschmerzen, Schmerzen in den Hoden oder im Becken, Kribbeln oder brennende Haut, Erkrankung des Herzmuskels und des Erregungsleitungssystems, Herzrhythmusstörungen, Gewichtsverlust, Schwindel, Tinnitus, Hirnnervenstörungen, Taubheit, Lähmungen, Schmerzen, Kribbeln im Gesicht, Augennervenentzündung

Erste Hilfe bei akuter und chronischer Borreliose

Schulmedizinisch wird eine vermutete Borreliose mit starken Antibiotika behandelt. Das ist jedoch weder immer erfolgreich noch kann das der einzige Weg sein, wenn der Patient ohnehin schon vielfältig geschwächt ist. Basis ist immer ein ganzheitliches Aufbauprogramm.
• Entsäuerung (etwa mit der Sango Meeres Koralle und verschiedenen heimischen Kräutern wie Brennnessel, Löwenzahn, Tausendguldenkraut)
• Darmflora aufbauen, etwa mit Lactobac Darmbakterien (siehe Artikel über die Darmflora)
• Ballaststoffe zuführen. Borrelien machen vor allem deshalb Beschwerden, da sie Nervengifte erzeugen, die zu chronischen Entzündungen im Körper führen. Diese Gifte wandern über die Verdauung in den Darm. Werden sie nicht durch Bindemittel wie Ballaststoffe aus der Nahrung oder Nahrungsergänzung (z. B. Baobab, Akazienfaser, Vulkanmineral) im Darm gebunden, muss die Leber sie wieder aufnehmen. Die Belastungen werden immer größer.
• Ausleitung mit sanften Mitteln, überhaupt solange der Körper geschwächt ist (etwa mit der Schwefelverbindung MSM, mit kolloidalem Silber, das gleichzeitig auch das Terrain für Erreger unattraktiver, da basischer macht, mit der Buntnessel, die speziell Nervenenden von Giften befreit, mit einem Vitalpilz wie etwa Reishi, Cordyceps, bei Nervenproblemen Hericium). Vitalpilze können gleichzeitig entgiften, mit Sauerstoff versorgen und auch das
• Immunsystem balancieren und gegen Erreger wachsamer machen, wobei auch bestimmte Spurenelemente nicht fehlen dürfen wie Eisen, Zink, Selen, Mangan. Vor allem sind sie in kolloidaler Form empfehlenswert (energetisch austesten!)

Schmerzfrei dank Hericium Vitalpilz

Eine Frau (65) Jahre ertrug nun schon zwei Jahre lang ihre schweren Nervenentzündungen durch Borreliose. Sie nahm Morphium gegen die Schmerzen, stürzte häufig, da sie Ausfälle in der Motorik der Beine hatte. Sie zog ein Bein nach, hatte Nervenschmerzen am ganzen Körper. Dann begann sie zweimal zwei Kapseln Hericium Vitalpilz täglich einzunehmen, ein Jahr lang. Dann waren die Schmerzen verschwunden. Der Primar der Reha-Klinik meinte, so einen Erfolg habe er bei Naturmitteln noch niemals gesehen.

Sollten sofort zur Hand sein: Ozonöl und Cordyceps Vitalpilz

Bemerkt man den roten Ring um den Zeckenbiss, ist kolloidales Silber oder Ozonöl an der Bissstelle eine erste Hilfe Maßnahme. Ozonöl ist überhaupt bei allen Erregern bewährt, auch innerlich. Borrelien mögen keinen Sauerstoff, weshalb sie sich in schlecht mit Sauerstoff versorgte Körperregionen zurückziehen. Klar, dass Ozonöl hier günstig ist. Man beginnt zur Abklärung von starken Reaktionen an zwei Tagen mit einem Tropfen in etwas Wasser. Wird das vertragen, an drei Tagen 3×2 bis 3×3 Tropfen nehmen, danach an fünf Tagen 3×5 bis 3×6 Tropfen, dann zwanzig Tage lang 3×10 Tropfen. Sehr günstig sind übrigens auch Saunagänge, denn Borrelien mögen auch keine Hitze! Bewährt haben sich weiteres der Cordyceps Vitalpilz in hoher Dosierung (zehn Kapseln täglich) eine Woche lang, gleich nachdem man den Biss entdeckt hat. Unter anderem ist der Pilz hilfreich, da er die Sauerstoffaufnahme des Körpers erhöht.

Geheimtipp Artemisia annua

Das wohl beachtlichste Mittel überhaupt ist bei Borreliose aber die Artemisia annua, der einjährige Beifuss. Sie ist auch bekannt für den Einsatz bei Malaria, Krebs und bei allen Arten von Parasiten, auch den oben genannten Co-Erregern. Die Artemisia annua erfasst weiters sowohl gram positive als auch gram negative Bakterien, außerdem Viren und Pilze. Die Dosierungs- und Anwendungsempfehlungen sind aber unterschiedlich, wohl auch je nach Person und Konstitution bzw. Schwere der Infektion variierend. Darum ist energetisches Austesten empfohlen. In der akuten Borreliose-Phase nimmt man üblicherweise fünf Gramm täglich und dazu Moringa Blatt, das die Wirksamkeit der Artemisia annua im Blut verlängert. Man kann Artemisia und Moringa auch begleitend zu einem Antibiotikum einnehmen. Die Artemisia annua öffnet die Zelle, damit das Antibiotikum den Erreger erreichen kann. Man kann danach auf eine geringere Dosierung von 1,2 g Artemisia annua übergehen. Diese Dosierung wird oft bei chronischer Borreliose empfohlen. Man nimmt die Artemisia in der kleinen Dosierung nicht über den Tag verteilt, sondern auf einmal und Moringa Blatt dazu.

Quelle: LEBE natürlich Magazin 01/2017 – von Dr. phil. Doris Steiner-Ehrenberger

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Herzliche Grüße Euer
Dennis

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