Gesundheit

Kolloidales Silber

Silber wurde schon in der Antike zu Heilzwecken eingesetzt. In Ägypten, Rom, Griechenland, Persien, Indien und China waren diverse Zubereitungen bekannt. Mitte des 19. Jahrhunderts kam das kolloidale Silber auf. Es wurde als keimtötendes Mittel in der Fachwelt gepriesen, jedoch vom Siegeszug der Antibiotika überholt. Angesichts der Schattenseiten der Antibiotika, vor allem der zunehmenden Resistenzen, erinnert man sich wieder an das – bei richtiger Qualität und Anwendung – nebenwirkungsfreie kolloidale Silber. Ein Blick in die Experimentierstube moderner Alchemisten.

(Quelle: Lebe natur Magazin 4/2016 – Bericht von: Dr. phil. Doris Steiner-Ehrenberger)

Anfang des 20. Jahrhunderts forschten zahlreiche Wissenschaftler mit Silber und publizierten ihre Ergebnisse in angesehenen Zeitschriften wie The Lancet, Journal of the American Medical Association und British Medical Journal. Doch mit der Entdeckung des Antibiotikums geriet kolloidales Silber wieder in Vergessenheit. Den Einzug in die offizielle Medizin wird kolloidales Silber nun wahrscheinlich nicht mehr schaffen. Zu Unrecht, wie viele meinen, die mit kolloidalem Silber schon erstaunliche Ergebnisse erzielten. Auf jeden Fall sind sie Pioniere, deren Experimentierfreude oft belohnt wird.

Antibiotikaersatz, Viren- und Pilzabwehr

Haupteinsatzbereich für kolloidales Silber ist die Bekämpfung von Bakterien, Viren, Pilzen und Parasiten. Hier kann es laut Anwendern mitunter wahre Wunder wirken – selbst bei Antibiotikaresistenz, bei schlecht heilenden Wunden, auch bei starkem Befall mit krankmachenden Keimen wie Pilzen, allen Arten von Parasiten sowie bei viralen Erkrankungen. Doch während immer wieder zu lesen ist, wie gut kolloidales Silber Erreger abtöten kann, könnte seine hilfreiche Wirkung auch anders begründet werden.

Milieusanierung mit Silber

Da es keinen sterilen Körper gibt, Erreger immer da sind und auch etwa ein knappes Kilogramm freundliche Bakterien im Darm eines Erwachsenen leben, stellt sich in erster Linie die Frage: Geht es wirklich ums „Abtöten“? Oder wie unterscheidet das kolloidale Silber denn zwischen Freund und Feind?
In der Naturheilkunde ist man immer dem Gedanken näher, dass eine Wiederherstellung des gesunden Milieus der richtige Weg ist. Nur ein übersäuertes Gewebe ist entzündungsbereit und bietet allen Formen von Erregern ein gemachtes Nest, indem sich Erreger erst so richtig wohl fühlen und vermehren. Entzieht man ihnen hingegen den Nährboden, ist eine Reduktion der Erreger die praktische Konsequenz.

Daher ist kolloidales Silber viel weniger ein „Viren-, Bakterien- oder Pilzkiller“, auch wenn es schnell hilft und man diesen Eindruck gewinnen könnte. Vielmehr ist es ein Milieumittel. Mit Protonenresonanz hergestelltes „Ionic Silber“ ist hochbasisch mit einem pH-Wert von 10 bis 13 (nur mehr elektronisch messbar). Zusätzlich verfügt es über eine hohe Ladung von ca. 170 Millivolt – ein enormer Energieüberschuss gegenüber der Zelle eines gesunden Erwachsenen mit ca. 90 Millivolt – um schnelle Reaktionen auf Zellebene auszulösen.

Nicht immer ist kolloidales Silber alleine ausreichend wirksam, Erreger wie Herpes labialis (Lippenherpes) brauchen oft noch zusätzlich kolloidales Zink oder kolloidales Silizium, also Kolloide, die die Immunabwehr aufwecken und verbessern.

Leitet Regenerations– und Heilprozesse ein

Durch seine Milieuarbeit unterstützt kolloidales Silber bei allen Heilprozessen und kann auch bei allem begleitend eingesetzt werden von A wie Akne bis Z wie Zyste. Es wirkt außerdem aufs Autonome Nervensystem und dabei reduzierend auf die Aktivitäten des Sympathikus sowie anregend auf den Parasympathikus. Auch das bedeutet, dass sämtliche Heil- und Regenerationsprozesse – sie werden vom Parasympathikus gesteuert – eingeleitet werden.

So schnell erste Erfolge auch kurzfristig zu verzeichnen sind, für einige Indikationen ist es doch erforderlich, eine Kur mit kolloidalem Silber über vier bis acht Wochen zu machen, um entsprechende Milieuänderungen langfristig herbei zu führen. Im basischen Milieu kann sich etwa die Krebszelle nicht reproduzieren. Metastasen werden von der Versorgung abgeschnitten, ein manchmal schmerzhafter Prozess.

Zudem erhöht Silber langfristig die Stammzellenproduktion, auch das ist ein Zeichen für schnelle Regeneration. Normalerweise finden sich nur vier Stammzellen pro Deziliter Blut. In sechs Monaten Anwendung von kolloidalem Silber konnten Forscher beobachten, dass sich die Stammzellen um ein Vielfaches erhöhen und zwar immer an den jeweiligen Bedarf angepasst!

Die Anwendung von kolloidalem Silber ist übrigens nicht auf den Menschen beschränkt. Tiere und Pflanzen, die ebenso mit Erregern zu kämpfen haben, regenerieren genauso schnell mit kolloidalem Silber wie der Mensch jeden Alters.

„Blaue Haut“ durch kolloidales Silber?

Gleich vorweg muss klargestellt werden: Es kann durch die Anwendung von Silber zu einer Silbervergiftung mit irreversibel blaugefärbter Haut kommen (Agyrie). Doch das nur dann, wenn durch ein unkontrolliertes Herstellungsverfahren vielen Silberpartikeln die Ladung fehlt und man dieses Silber dann mittel oder langfristig zu sich nimmt.

Voraussetzung vor allem bei längerfristiger Anwendung ist daher eine Herstellung, die den einzelnen Partikeln eine gleichbleibend hohe Ladung verleiht. Am allerbesten wird diese hohe Qualität durch Herstellung mit Protonenresonanz sichergestellt und nicht durch die gebräuchlichere Herstellung mit Elektrolyse, die zwar preislich günstiger ist und bei kurzfristiger Anwendung kein Problem, doch langfristig die notwendige hohe Ladung nicht sicherstellt. Sie wird gar nicht gemessen und ist damit auch nicht kontrollierbar.

> Was sind Kolloide?

Kolloide sind in Wasser oder Öl feinst verteilte, schwebende Teilchen eines Stoffes und so klein, dass sie sogar über die Haut aufgenommen werden können. Doch von Nanoteilchen unterscheidet sie die hohe Ladung. Diese Ladung – viele freie Elektronen – macht sie sehr reaktionsfreudig. Kolloide sind daher schnell und in kleinen Mengen wirksam, denn sie befinden sich bereits in der reinen, aufgeschlüsselten Form, in den der Stoffwechsel Nährstoffe aus der Nahrung oder Nahrungsergänzung erst bringen muss, damit die Zelle sie wirklich nutzen kann.

Leitet Leicht– und Schwermetalle aus

Die Aufnahme von Umweltgiften erfolgt entweder über die Magen- bzw. Darmschleimhaut, die Haut oder die Atemwege. Auch Amalgam-Zahnfüllungen enthalten toxisches Quecksilber, das durch das beigefügte Silber großteils gebunden bleibt. Spuren gelangen in die Niere und Leber, wo sie „entgiftet“ werden. Der Organismus ist jedoch nur bis zu einem gewissen Grad in der Lage, eine Metallbelastung zu verarbeiten. Jeder Überschuss wird im Bindegewebe abgelagert. Dort können diese Metalle jahrelang gespeichert sein und die Immunzellen schädigen, bis es zu den ersten Beschwerden kommt. Im Laufe der Jahre entsteht eine giftige Konzentration an Metallen in Körper. Es gibt kein einheitliches Beschwerdebild. Depressionen, Allergien, Tinnitus oder Multiple Sklerose, Candida-Belastung und vieles mehr können auftreten.

Da es auf Grund der äußerlichen Einflüsse fast unmöglich ist einer Metallbelastung auszuweichen, wird es immer wichtiger, angereicherte Metalle aus dem Körper zu leiten – vorrangig mit kolloidalem Silber. Es gibt keine zuverlässigere, nebenwirkungsfreiere und schnellere Wirkung als die Anwendung von kolloidalem Silber. Ein Binden der freiwerdenden Schwermetalle ist nicht notwendig. Wenn bei einer Haaranalyse Silbernitrat (Salz der  Salpetersäure) festgestellt wird, kann auch dieses durch die Einnahme von kolloidalem Silber abtransportiert werden, wie man nach einigen Wochen bei erneuter Untersuchung feststellen kann.

Morgens Gold, mittags Eisen, abends Silber

Eine 28-Tages-Kur mit morgens kolloidalem Gold, mittags kolloidalem Eisen und abends kolloidalem Silber wurde schon in alten Mysterienschulen zur Klärung der Emotionen empfohlen.

Silber hat einen Bezug zum Mond, zum Weiblichen, zum Emotionalen.  Man nimmt es wegen seiner bremsenden Wirkung auf den Sympathikus, der tagsüber aktiv ist, abends ein, wenn der  Parasympathikus die Regeneration einleitet. Störungen der weiblichen Sexualität hat man vor 80, 90 Jahren noch mit Silber behandelt. Bei Anwendung für Probleme mit der Weiblichkeit (auch emotionaler Art) ist Silber speziell abends zu verwenden.

> Wie wendet man kolloidales Silber an?

Es gibt drei Anwendungsmöglichkeiten:


Innerlich:
Ein- bis dreimal täglich ein Teelöffel. Bei akutem Infekt bei geschwächten Personen zwei Tage lang bis zu dreimal ein Esslöffel, 15 Minuten Abstand zu anderen Kolloiden und zum Essen halten.


Äußerlich:
Dreimal täglich 15 Tropfen (akut auch stündlich) in die Handflächen und hinauf zu den Innenseiten der Ellbogen reiben oder an der betroffenen Stelle auftragen bzw. aufsprühen. Dazu kolloidales Silber in eine Sprühflasche füllen, vorher die Glasflasche in kochendes Wasser tauchen, kurz abrinnen lassen, um die Oberflächenspannung zu reduzieren.


Nach dem Prinzip der verschränkten Teilchen:
Körpersekret (Wundsekret, Speichel, Blut …) in ein Glas geben, einige Tropfen kolloidales Silber darauf gießen, alle drei Tage wieder kolloidales Silber hinzufügen. Es kommt zur Rückwirkung auf die Person, von der das Sekret stammt. Jedoch tritt der Effekt nur bei kolloidalem Silber mit durchgehend hoher Ladung ein. Berichte gibt es etwa vom Einsatz bei Intensivpatienten, wo diese Methode die einzige Möglichkeit war, bei durchfallauslösenden Clostridien oder beim lebensbedrohlichen MRSA-Krankenhauskeim zu unterstützen.


Nebenwirkungen von kolloidalem Silber:
Bei richtiger Dosierung und Qualität keine. Eine Überdosierung ist nur theoretisch möglich – denn man müsste dafür mindestens 800 Milliliter, also beinahe einen Liter auf einmal trinken. Kolloidales Silber verlässt den Körper über die Niere nach ein bis zwei Tagen. Bei Niereninsuffizienz auf kolloidales Silber verzichten.

Wie man kolloidales Silber anwendet

Silber sollte in einem zeitlichen Abstand von 15 bis 20 Minuten zu anderen Kolloiden, zu Medikamenten und energetischen Mitteln in 30-minütigem Abstand angewendet werden, um den Wirkradius nicht zu schmälern. Egal ob die Anwendung innerlich oder äußerlich erfolgt. Nur bei ätherischen Ölen, die äußerlich angewandt werden, empfiehlt es sich, mindestens vier Stunden abzuwarten. Bei Entzündungen im Rachen- oder Mundbereich kann man mit kolloidalem Silber gurgeln und spülen. Es ruft keinerlei Reizung, auch nicht bei direkter Anwendung auf den Schleimhäuten, hervor.

Für viele Anwendungen wie Sonnenbrand, offene Wunden etc. empfiehlt sich das wässrige kolloidale Silber in eine Sprühflasche zu geben und aufzusprühen. Die Flasche vorher in kochendes Wasser tauchen, abrinnen lassen und noch warm befüllen. Schließt sich die Wunde nicht in kürzester Zeit, etwa bei diabetischem Ulcus, dann benötigt der Körper die Stelle noch als Ventil zur Ausleitung. Die Wundränder werden aber schnell schöner. Die Haut bleibt elastisch und reißt an mechanisch belasteten Stellen spürbar weniger ein.

Auch ein Tropfaufsatz kann sinnvoll sein, etwa zum Eintropfen ins Auge, in die Nase oder ins Ohr, auch bei Kindern. Denn bei Infekten, Allergie und auch bei Tinnitus gibt es positive Rückmeldungen zu kolloidalem Silber in wässriger Form direkt an den betroffenen Stellen. Mittelohrentzündung ist oft schon im Abklingen noch bevor man andere Maßnahmen gesetzt hat. Bewährt: Im Wechsel mit kolloidalem Zink oder kolloidalem Silizium zur Unterstützung des Immunsystems.

Kolloidales Silberöl ist günstig zum Abtupfen von Fieberblasen (in 15-minütigem Abstand zusätzlich kolloidales Zinköl aufbringen, Anwendung beider Kolloide öfter wiederholen). Auch Warzen, Haut- und Nagelpilz, Vaginalpilz bei Frauen können damit behandelt werden. Pickel, entzündete Hautstellen aller Art, Insektenstiche, Brandwunden, Gürtelrose, juckende Haut bei Ekzemen und Neurodermitis oder Streptokokken/Staphylokokken-Infektionen der Haut sind ebenfalls Einsatzbereiche für kolloidales Silber in wässriger oder öliger Form.

(Quelle: Lebe natur Magazin 4/2016 – Bericht von: Dr. phil. Doris Steiner-Ehrenberger)

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Dennis

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